Im Sommer ändert sich der Look ganz von alleine. Denn die Sonne bewirkt, dass sich die Haut bräunt und die Haare aufhellen, vorausgesetzt sie scheint auch kräftig. Im Urlaub nutzen viele die Kraft der Sonne, um sich gezielt zu sonnen und helfen auch bei den Haaren ein wenig nach, damit die Sonnensträhnchen schneller kommen. Dazu gibt es einige Tricks und Hilfsmittel.
Hellere Haare, dunklere Haut
Wenn die Haut dunkler wird und die Haare heller, kann das eine glatte Typveränderung bedeuten. Vorbei die vornehme Blässe des Winters und wer blond ist wird jetzt noch blonder. Brünette werde sich bestimmt mal zum Friseur begeben und ein paar hellere Strähnchen machen lassen, einfach weil der Sommerlook gute Laune macht. Dunkelblonde Haare werden in der Sommerzeit ganz von selbst ein wenig heller, doch wer will kann ein wenig nachhelfen. Mit Zitronensaft oder Zahnpasta kann man vor dem Strandtag die Haare ein wenig vorbehandeln, dann bleichen sie schneller. Manche verwenden sie auch schon, wenn sie sich im Solarium vorbräunen und der Effekt ist derselbe. Allerdings greifen diese Hausmittel die Haarstruktur an und auf Dauer werden die Haare davon trocken und brüchig. Wer die Mittel trotzdem anwendet, sollte seinen Haaren auf jeden Fall ein wenig öfter als im Winter eine Kur gönnen, um die Schäden durch Hitze und Trockenheit auszugleichen. Auch Salzwasser hat übrigens eine ähnliche Wirkung, wie der bekannte Surfer-Look beweist. Wem seine Haare zu schade sind, um sie mit diesen Tricks aufzuhellen und zu schädigen, für den hält die Haarkosmetikindustrie auch ein paar Mittel bereit.
Strähnen aus der Tube
Natürlich hat die Haarkosmetik den Trend längst erkannt und aufgegriffen. Neben dem künstlichen Färben und Bleichen beim Friseur hat Frau eine ganz ordentlich Auswahl an blondierenden Shampoos oder Sprühlösungen. Die Produkte tragen entsprechende Namen wie "Summerlook", "Suncatcher" oder ähnliche und werden nach dem gleichen Prinzip angewendet wie die oben genannten Hausmittel, Zitronensaft und Zahnpasta. Allerdings enthalten sie chemische Zusatzstoffe, die den Effekt verstärken und gleichzeitig Pflegestoffe, die das ausgetrocknete Haar wieder reparieren sollen. Die Chemie ist jedoch auch dafür verantwortlich, dass die Haare noch viel extremer austrocknen und wer empfindliche Haut hat, wird auch daran eine Reizung verspüren. Vor dem Besuch des Solariums sollte man sie auf keinen Fall benutzen, der Bleicheffekt wäre zu stark und auf den Beipackzetteln wird davor sogar ausdrücklich gewarnt. Je nach Dosierung der bleichenden und oxidierenden Mittel kann der Effekt auch zu stark sein und sogar gebleichte Stellen an Haut, Kleidung oder dem Kopfkissen verursachen. Experten raten von den Mitteln ab, da sie bis zur nächsten Haarwäsche im Haar bleiben und der Oxidationsprozess nicht durch Ausspülen unterbrochen wird. Für die Gesundheit der Haare ist das scheinbar chemiereichere Bleichen beim Friseur daher vielleicht doch die bessere Alternative. Oder man übt sich einfach in mehr Geduld, hofft auf einen sonnigen Sommer und freut sich, wenn der Sommerlook ganz von alleine und ohne Nachhilfe aus der Trickkiste oder dem Chemiebaukasten kommt.