Svenson Haarpflege

Schönheit und Attraktivität sind in unserer heutigen Gesellschaft wichtige Kriterien um angesehen und ernst genommen zu werden. Menschen, die sich ansprechend kleiden, die ein gepflegtes und höfliches Auftreten haben und immer von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh durchgestylt sind, werden im Beruf eher als Karrieretyp akzeptiert und auch im Privatleben positiv wahrgenommen.

Doch gerade dann wenn wir glauben, dass das attraktive Äußere in Gefahr ist, setzen wir alle Hebel in Bewegung um diesen Umstand zu ändern. Eines dieser Umstände ist der Haarausfall, der in Fachkreisen Alopezie genannt wird. Dies kann unabhängig vom Alter jeden treffen. Man spricht dann von Haarausfall, wenn täglich mehr als einhundert Haare ausfallen und wenn es einen deutlichen Unterschied zwischen den nachwachsenden und den ausgefallenen Haaren gibt. Im Durchschnitt verlieren 40 Prozent aller Frauen und 44 Prozent aller Männer täglich mehr als diese einhundert Haare. Der Zustand der Alopezie ist erreicht, wenn 60 Prozent der Haare verloren sind.

Ursachen sehr vielfältig

Es gibt verschiedene Ursachen für den Verlust der Haare. Der anlagebedingte Haarausfall ist die häufigste Form. Doch auch durch Stress und ungünstige Umweltbedingungen kann eine Alopezie ausgelöst werden. Beim diffusen Haarausfall ist der gesamte Kopfbereich betroffen, ohne dass dabei zwangsläufig eine Störung der Kopfhaut vorliegt. Bei einer Frau kann diese Form nach der Geburt eines Kindes auftreten. Bei Mädchen tritt es häufig postpubertär im Alter zwischen 16 und 19 auf. Auch Diäten, Medikamente, Krankheiten und schädliche Umweltstoffe können diese Form auslösen. Jedoch ist sie dann zeitlich begrenzt. Ebenfalls können Mangelerscheinungen, wie beispielsweise Zink, Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure, zudem auch Stoffwechselstörungen ein solches Leiden verursachen.

Genauso können aber auch nur bestimmte Stellen des Kopfes vom Haarausfall betroffen sein. Dies wird dann als umschriebener Haarausfall bezeichnet. Dieser Umstand lässt sich unterteilen in einen nicht vernarbenden und einen vernarbenden Haarausfall. Bei der erstgenannten Form liegt keine Zerstörung der Haarfollikel vor. Hierzu zählt die Alopecia areata, der kreisrunde Haarausfall, aber auch andere Formen wie beispielsweise mechanische, wie bei Bettlägerigen oder durch Kopfbedeckungen. Bei der vernarbenden Form werden die Haarfollikel zerstört. Diese ist in einem akuten Stadium meistens mit infektiösen Prozessen verbunden und im Endzustand dann meistens als Pseudobelade Brocq. Erkennbar ist dies an den fehlenden Haarfollikeln. Doch die Ursachen und Formen sind so vielfältig, dass in jedem Fall ein Spezialist aufgesucht werden sollte, der eine genaue Diagnose stellen kann und eine darauf zugeschnittene Lösung anbieten kann.

Behandlung vom Fachmann

Auch die Behandlungsmethoden sind sehr vielfältig und auf die jeweilige Diagnose abgestimmt. So sind rezeptpflichtige und freiverkäufliche Medikamente, Auslandsprodukte und Off-Label auf dem Markt erhältlich. Für die richtige Behandlung sollte auf jeden Fall ein Fachinstitut aufgesucht werden. Nur so wird das Leiden schnellst- und bestmöglich beendet.